100 Jahre Kobelschutzverein e.V. Startseite Vereinszweck Lageplan 100 Jahre Jahrhundertsturm Juni 2013 Kontakt Impressum Kobelschutzverein 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13
100 Jahre KOBELSCHUTZVEREIN e.V. Ein Beitrag zur Vereinsgeschichte von 1907 bis 2012 zusammengestellt von Klaus Hager Der Kobel Der Kobel oberhalb von Westheim ist ein eiszeitliches Relikt, zwischen den Flüssen Wertach im   Osten und Schmutter im Westen gelegen. Mit seiner Höhe von 525 Meter  ist er der nördlichste Ausläufer der so genannten Staudenplatte. Wie aus historischen Quellen des beginnenden 17. Jahrhunderts hervorgeht, war  der Nordwesthang des Kobels bewaldet, während der östliche Teil wohl landwirtschaftlich genutzt wurde.  Abgesehen von einem von Heimtpfleger Otto Schneider beschriebenen Burgstall, auf dem heutigen Grundstück Kobelstrasse 30 gelegen, der zeitlich aber nicht eindeutig eingeordnet werden kann, nimmt heimatgeschichtlich der Kobel mit der Errichtung des Nachbaues des "Heiligen Hauses von   Loreto" im damals so beschriebenen "Kobelholtz" 1602 erstmals Platz. Dazu hat Prof. Walter Pötzl   im Rahmen der Heimatgeschichte des Landkreises Augsburg im Jahr 2000 ein umfangreiches Werk veröffentlicht, das einen tiefen Einblick in die Historie der Kobelwallfahrt zeigt.  Seit der Entdeckung einer im Zuge des Eisenbahnbaues im Jahre 1854 entdeckten nicht unbedeutenden römischen Töpferei östlich des Westheimer Friedhofes werden gelegentlich  im Volksglauben verwurzelte Gedanken laut, dass auf dem Kobel ein kleiner der römischer Göttin Isis geweihter Tempel gestanden habe. In einer in lateinischer Sprache verfassten Kobelchronik vom Jahre 1737 wird gar von Mauer- und Gewölberesten einer eventuellen Burg in der Nähe der Kapelle berichtet. Bis heute fand man aber für beide  Angaben keine Beweise.                                                                Plan des Kobel mit der Loreto-Kapelle                                                                       nach einer Urbar-Erfassung um 1650                                                                                              (klicken zum Vergrößern) Mit dem Anbau der Westfassade zum 300-jährigen Jubiläum im Jahre 1902 hat die Kirche ihre   heutige Gestalt erhalten.
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