100 Jahre Kobelschutzverein e.V. Startseite Vereinszweck Lageplan 100 Jahre Jahrhundertsturm Juni 2013 Kontakt Impressum Kobelschutzverein
Ein weiterer, für den Kobelschutzverein sehr einschneidender Punkt war das Bauvorhaben der  Firma Siemens-Plania AG, Meitingen auf dem Flurstück 518 an der rechten Seite der heutigen Dr.-  Rost-Straße. Dort sollten Wohnhäuser für zwei Vorstandsmitglieder errichtet werden . Da dieses  Vorhaben den Naturschutz, wie aber auch in besonderem Maße das Ensemble Kobelwald wohl  nachhaltig stören würde, versagte der Verein seine Zustimmung.  Ein jahrelanges Hin und Her  nahm seinen Lauf. Am 25. Juli 1953 verstarb nach kurzer Krankheit der Vorsitzende Dr. Reinertshofer. Zu seinem  Nachfolger wurde der Rechtanwalt Rudolf Deurer aus Augsburg gewählt.    Nebenbei soll in dieser Chronologie auch erwähnt werden, daß am 29.9.1953 mit Marie von  Langenmantel der wohl letzte Nachkomme mit dem Namen der Stifterfamilie der Kobelkirche in  München verstarb. Aus den folgenden Jahren ist zu berichten, daß am 21. Januar 1954 der gesamte Kobelwald zum  Landschaftsschutzgebiet erklärt wurde. Somit ist der Kobelwald vor einer weiteren Bebauung  geschützt. Seit dem 7. Mai 1954 ist der Verein als gemeinnützig anerkannt. Die Vereinsaktivitäten  können dadurch steuerlich begünstigt mit Spenden von privaten Gönnern unterstützt werden. Im  März 1955 wurde zur Stromversorgung ein Erdkabel vom Benefiziatenhaus zum Kobelkreuz  verlegt, sodaß dort zu kirchlichen Veranstaltungen auch eine Lautsprecheranlage betrieben werden kann. Am 26.7.1957 erwarb der Verein von der Stadt Augsburg die Flurnummer 525/46 , einen Zwickel  von 74 m²  an der Schlucht zur Kobelwirtschaft.  Mitte 1959 erklärte die Siemens-Plania AG, daß sie keine Bauabsichten an besagtem Grundstück  mehr habe. Sie verkaufte dann das Grundstück 1962 an einen Privatmann aus Augsburg. Im Jahre  2006 erwarb die Stadt Neusäß dann das Grundstück und sicherte damit das Gelände endgültig vor  einer weiteren Bebauung. Im Oktober 1962 verstarb der jahrzehntelange Betreuer des Kobelwaldes, Forstmeister Baron Paul  von Lutz aus Westheim. Übrigens, er war ein Sohn des zu König Ludwig II. Zeiten tätigen  Ministerpräsidenten von Bayern.
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