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Schon am 28. Mai 1907 traf sich dann ein Neunerausschuß der Vorstandschaft als Arbeitsgremium, um die ersten Aktivitäten anzugehen. Schon am 16. August 1907 wurde der Waldteil vom alten Bierweg im Norden bis zum Fuhrweg zur Kobelwirtschaft   vom Baron von Rehlingen erworben. Architekt Krauß ließ dann noch den Wallfahrerfußweg vom Bahnhof zur Kirche anlegen und grundbuchlich sichern, sowie neben der ebenfalls neu erstellten Treppe an der Kirche einen Kanzelvorbau für Predigten im Freien errichten. Im darauffolgenden Frühjahr stiftete der Magistrat von Augsburg 48 junge Lindenbäume zur Ergänzung der zum Teil morsch gewordenen Lindenallee von der heutigen Dr.-Rost- Straße zum Portal der Kirche.   Die Generalversammlung am 2. Mai 1909 konnte dann mit großer Befriedigung feststellen, daß nunmehr über 25.000 Quadratmeter der Bauspekulation entzogen werden konnte. Nun wollte man die Anlagen noch mit einem Steinkreuz aus   Granitsteinen nach irokeltischem Vorbild ergänzen. Der Verein zählte inzwischen 266 Mitglieder. Im Jahre 1910 ist im Protokoll von einem Streit um das bei Gewitterregen abfließende   Wasser vom  Bahnhofsfußweg in den Bereich der Bahnhofsgaststätte die Rede. Dabei soll sogar von Regenwasser gesprochen worden sein, das bergauf fließen müßte, um den Biergarten zu erreichen. Auch solche Probleme standen auf der damaligen Tagesordnung. 1911 wurde dann eine „Luitpoldeiche“ etwa an der Wegekreuzung des heutigen Bahnhofweges mit dem Querweg gepflanzt. Man wollte damit dem bayerischen   Prinzregenten Luitpold eine Referenz erweisen. Leider ist sie heute nicht mehr vorhanden. Am 10. November 1911 wurde Pater Peter Grüner als Subdirektor seines bischöflichen Convikts nach Luxemburg – seiner Heimat – berufen und anläßlich des Verkaufes der Kobelgastwirtschaft an Brauereibesitzer Viktor Seewald aus Augsburg trat am 29. März   1912 Architekt Krauß auch von seinem Vorstandsposten zurück. Beides wohl ein schwerer Schlag für die Vorhaben und weitere Entwicklung des Vereines.
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